Kapitallebensversicherung - Wo ist das Problem?

Die Kapitallebensversicherung verbindet eine Risikolebensversicherung mit einem langfristigen Sparplan. Konkret bedeutet das: die Versicherung zahlt entweder im Falle eines frühen Ablebens des Versicherungsnehmers eine vereinbarte Summe an eine bezugsberechtigte Person, oder am Ende der Versicherungslaufzeit wird das angesparte Vermögen ausgeschüttet. Mit der Kapitallebensversicherung bekommt ein Anleger das vermeintlich Beste aus zwei Welten: für die Hinterbliebenen ist im schlimmsten Fall gesorgt und gleichzeitig wird ein Vermögen für das Alter angespart. Mit einer klassischen Kapitallebensversicherung wird im Alter kein Wohlstand zu genießen sein, denn das Problem der Kapitallebensversicherung liegt auf der Hand: Durch die niedrigen Garantiezinsen von derzeit 0,9% pro Jahr und der mangelnden Aussicht auf Überschussbeteiligungen kann nicht von einer effektiven Altersvorsorge gesprochen werden. Die Versicherung legt das erhaltene Vermögen auf dem Kapitalmarkt an und erwirtschaften eine Rendite, die deutlich über dem des angebotenen Garantiezinses liegt. Die mageren Garantiezinsen werden zusätzlich nur auf den sogenannten Sparanteil gewährt. Dieser ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich, beträgt aber in den meisten Fällen lediglich 75-80% der monatlich gezahlten Beiträge. Der restliche Anteil dient zum einen dazu, das Sterberisiko abzusichern und der bezugsberechtigten Person im Falle eines Todes eine vereinbarte Versicherungssumme auszuzahlen. Zum anderen decken die Beitragszahlungen die immensen laufenden Verwaltungs- und Vertriebsgebühren der Versicherer. Die Kosten werden direkt mit den monatlichen Beiträgen verrechnet. Bei einer vorzeitigen Kündigung fallen alle Gebühren für die komplette Vertragslaufzeit an und werden von den eingezahlten Beiträgen abgezogen. Eine Kündigung führt in den meisten Fällen zu einem hohen Wertverlust. Die hohen Gesamtkosten sorgen dafür, dass eine Kapitallebensversicherung weder eine gute Risikolebensversicherung, noch ein geeigneter Sparplan ist. Zudem sollte der steuerliche Aspekt im Todesfall nicht vernachlässigt werden: wenn der Versicherungsnehmer sein eigenes Leben versichert und eine andere Person als bezugsberechtigt im Versicherungsvertrag auftritt, so fällt die Versicherungszahlung zwar nicht in den Nachlass, sprich es fällt keine Erbschaftssteuer an, allerdings zählt die Summe als Schenkung und muss bei einer Summe, die größer als der gesetzliche Schenkungsfreibetrag ist, versteuert werden. Wenn die bezugsberechtigte Person sowohl Versicherungsnehmer als auch Empfänger ist und das Leben einer anderen Person versichert, ist dies die einzige Möglichkeit, die Versicherungssumme steuerfrei zu erhalten. Eine Kapitallebensversicherung soll Hinterbliebene absichern und gleichzeitig Vermögen aufbauen. In der Praxis profitieren davon ausschließlich große Versicherungsunternehmen, die mit dem eingesetzten Vermögen fremder Leute Geld verdienen, aber lediglich Garantiezinsen anbieten, die effektiv nicht einmal die Verwaltungs- und Abschlusskosten decken können. Doch wie funktioniert Altersvorsorge richtig? Investieren Sie selbständig in den Kapitalmarkt, kann Ihre Investition um durchschnittlich 7% pro Jahr wachsen, ohne dass ein riesiger Konzern an ihrem Vermögen verdient. Um langfristig und mit möglichst wenig Risiko investiert zu sein, benötigt es jedoch die richtige Portfoliostrategie. Für eine effektive Altersvorsorge bieten sich sogenannte ETFs (Exchange-Traded-Funds) an, also börsengehandelte Indexfonds. Ein Indexfonds bildet einen zugrunde liegenden Index, beispielsweise den DAX, ab und versucht, diesen nachzuahmen. Hierbei ist es wichtig, ETFs mit möglichst geringen Kosten auszuwählen. Da mit einem ETF nur ein bestimmter Index abgebildet werden kann, ist eine Mischung aus verschiedenen Anlageklassen ratsam. Da die Wertentwicklungen einzelner Anlageklassen über die Zeit hinweg schwanken, muss die vorher gewählte Gewichtung im Portfolio von Zeit zu Zeit angepasst werden, um das Risiko im Portfolio auf ein Minimum zu senken. Vermögensverwalter können diese Anlageberatung und -verwaltung übernehmen. Da eine Anlage mit vollständiger Diversifikation und einer aktiven Umschichtung aufwändig zu realisieren ist, verlangen viele Vermögensverwalter hohe Gebühren für diesen Service. Digitale Vermögensverwalter wie GINMON bieten diesen Service hingegen für weitaus niedrigere Kosten an, da die Aufgaben nicht von teuren Fondsmanager, sondern von Algorithmen übernommen werden. Zusätzlich dazu bietet GINMON die Möglichkeit, einen Teil der Gewinne jedes Kalenderjahres zu nutzen, um von der Ausschöpfung des jährlichen Steuerfreibetrags zu profitieren. Die realisierten Gewinne müssen somit nicht versteuert werden und können im Alter steuerfrei ausgezahlt werden. GINMON investiert als einziger Robo-Advisor auf Grundlage einer nobelpreisgekrönten Strategie, mit welcher langfristig Überrenditen im Vergleich zum Markt erzielt werden können. Zusätzlich wird das Risiko durch Diversifikation über vier verschiedene Anlageklassen hinweg auf ein Minimum reduziert. Mittels monatlicher Sparraten lässt sich mit Hilfe des Zinseszins und der automatisierten Umschichtung zwischen den verschiedenen Anlageklassen ein beträchtlicher Betrag für das Alter ansparen.

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