18. Oktober 2016

Warum scheitern so viele an der Börse? Die Lösung "Emotionslose Geldanlage"

Warum wir an der Börse scheitern und trotzdem allen erzählen wie erfolgreich wir sind
Von Lars Reiner
“He walked into a jungle and came out with diamonds” Arthur Miller
Leider hören und sprechen wir immer nur von denen die in den Dschungel gegangen sind und reich wieder herausgekommen sind. Selten sprechen wir davon, wie genau sie es angestellt haben. Und fast nie sprechen wir von all denjenigen, die bei dem Versuch im Dschungel verloren gingen
Viele potentielle Anleger, die noch keine Kapitalmarkterfahrung haben, denken sich “Das ist doch einfach: Buy low, sell high. Easy.” Die Realität sieht leider anders aus. Von einem erfahrenen Kapitalmarktanleger kann man wahrscheinlich erst wirklich sprechen, wenn man mindestens eine Krise durchgemacht hat. Dies gilt dann als Inititationsritual, als eine Art Feuertaufe. Erst, wenn man in eine Situation geraten ist, in der Panik herrscht und vielleicht ein großer Teil des eigenen Vermögens in Gefahr war, lernt man sich selbst als Anleger wirklich kennen.Aber auch ohne Krise ist es nicht so, dass man sich einfach nur trauen müsste, an den Kapitalmarkt zu gehen und dann nach einigen guten Entscheidungen die nächsten Jahre nur noch auf dem Golfplatz verbringen könnte. Tatsächlich sieht die Realität so aus: 86 Prozent aller 25.000 von S&P Dow Jones untersuchten aktiven Fonds verfehlen über einen Zehnjahreszeitraum nach Abzug der Gebühren ihre Benchmark, bei US-Aktienfonds schafften sogar 99 Prozent nicht ihre Benchmark, so das Ergebnis der 2016 veröffentlichten Studie von Standard & Poor’s. Zudem verfügt die Zusammensetzung der Gruppe, die es in einem Zeitraum schafft, über der Benchmark zu liegen über keine Aussagekraft für die Zusammensetzung der Gruppe in der zukünftigen Periode. Oft ist es sogar so, dass Überperformer aus einer Periode in der nächsten unterdurchschnittlich abschneiden. Private Investoren und Do-It-Yourself-Anleger verlieren sogar meist deutlich gegenüber dem Markt. Der durchschnittliche Privatanleger hat in den letzten 20 Jahren nur etwa 2,5% p.a. Rendite erzielt, nur knapp mehr als die durchschnittliche Inflation in diesem Zeitraum. Ein global gestreutes Aktienportfolio erwirtschaftete im gleichen Zeitraum etwa 6,8% p.a. Der Unterschied von etwa vier Prozentpunkten pro Jahr ist bedeutsam, denn man darf nicht die Zinseszinseffekte außer Acht lassen: Wenn man monatlich 250,- € zur Seite legt und Anfangs 10.000 € investiert hat, ergibt sich bei einer Rendite von 6,8% nach 30 Jahren ein Portfoliowert von ca. 345.400€. Nehmen wir an, Privatanleger würden langfristig 2,5% erreichen. Nach 30 Jahren haben Sie lediglich 152.700€ angespart. Davon haben Sie auch noch 100.000€ Euro selbst eingezahlt.Warum aber verschwinden wir im Dschungel? Es gibt viele Gründe, warum Privatanleger so schlecht abschneiden. Leider fällt es uns oft schwer einzugestehen, dass nicht die äußeren Umstände, sondern wir selbst daran Schuld sind. In der Psychologie spricht man dabei von selbstwertdienlicher Verzerrung. Dazu kommt, dass selbst, wenn uns bewusst ist, dass eine langfristige Überperformance sehr unrealistisch ist, wir trotzdem das Gefühl haben, wir selbst könnten das doch schaffen. „Dass eine Einzelperson ohne besondere Information oder Marktmacht den Markt schlagen kann ist außerordentlich unwahrscheinlich“, wusste schon amerikanische Psychologe Daniel Kahneman, der 2002 mit dem Wirtschafts-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. „Trotzdem ist der Markt voll von Leuten, die das glauben, und voll von anderen Leuten, die ihnen das abnehmen. Das ist eines der großen Investment-Mysterien”, so Kahneman weiter.Zu akzeptieren, dass es unmöglich ist, den Markt zu schlagen, es sei denn, der Zufall kommt zu Hilfe, stellt einer der wichtigsten Schritte dar, um ein erfolgreicher Investor zu werden.Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man versteht, wie diese emotionalen Hürden aussehen.
Quelle: GINMON


Gier, Angst und deine Herde

„Die vier gefährlichsten Worte auf dem Gebiet des Geldanlegens sind: >Diesmal ist es anders<”, sagte John Templeton, Gründer der gleichnamigen Fondsgesellschaft und berühmter Langfristinvestor. Während die klassische Investmenttheorie von einem rationalen, nutzenmaximierenden Investor ausgeht, zeichnet die Realität und die Forschung der letzten Jahre ein anderes Bild. Der klassische Anleger ist gierig, hat große Angst vor
Verlusten und fühlt sich sicher in der Herde. Es gibt noch sehr viele weitere kognitive und emotionale Probleme, die uns in der Entscheidungsfindung im Weg stehen:
● Overconfidence: Die Überzeugung, man selbst würde Ergebnisse oberhalb des Durchschnitts erzielen.
● Bestätigungsfehler: Die Neigung, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass sie die eigenen Erwartungen erfüllen.
● Rückschaufehler: Die verfälschte Erinnerung an eigene Vorhersagen, die rückblickend bezüglich eines Ereignisses getroffen wurden.
● Herding: Die Tendenz im eigenen Verhalten der Gruppe zu folgen - insbesondere inSituationen von Unsicherheit.
● Media Response: Die Tendenz auf Medien und Expertenmeinungen zu reagieren, ohne sie einer umfangreichen Überprüfung zu unterziehen.

Diese Probleme führen unter anderem dazu, dass wir kaufen oder verkaufen, wenn es alle anderen auch tun. Sie führen dazu, dass wir auf Artikel von echten oder vermeintlichen Experten, von Bekannten und Bloggern anspringen und einzelne Aktien entsprechend einer Empfehlung kaufen. Das führt letztendlich dazu, dass man langfristig weit hinter der möglichen Rendite zurückbleibt - und man sich am Ende den Fehler nicht einmal eingestehen kann. Oft werden die emotionalen und kognitiven Probleme mit jeder getroffenen Fehlentscheidung noch schwerwiegender. Die Unsicherheit steigt, der Druck steigt und die Fähigkeit Entscheidungen frei von Emotionen zu treffen, nimmt rapide ab. Zu akzeptieren, dass diese Probleme wissenschaftlich nachgewiesen sind, ist ein wichtiger Schritt. Doch diese Einsicht wird durch die etablierte Finanzindustrie verstellt.

Die Lösung: Emotionslose Geldanlage Robo Adviser wie GINMON umgehen das Problem der Emotionalität. Die Online-Plattform bietet Privatanlegern einen Algorithmus, der die Anlageentscheidung ausschließlich auf Basis einer vorher festgelegten Strategie trifft. Der Algorithmus führt die Strategie vollständig emotionslos aus und vermeidet so die klassischen Fallstricke. Anstatt nachweislich unmögliche Prognosen über zukünftige Wertentwicklungen abzugeben, stützt sich das Anlagekonzept auf die finanzwissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre. Die Strategie selbst beruht im Wesentlichen auf den Erkenntnissen der modernen Portfoliotheorie, vor allem auf dem nobelpreisgekrönten Drei-Faktoren Modell der beiden Portfoliotheoretiker Eugene Fama und Kenneth French und weiteren Aspekten aus dem Behavioral Finance Bereich. Dabei wird die Emotionalität von Anlageentscheidungen nicht nur umgangen; der Algorithmus ist auch bewusst so konzipiert, dass er einen gewissen Anteil der Entscheidungen entgegengesetzt zum Verhalten der Masse an den Märkten trifft.Damit verhält sich das Investment also geplant entgegengesetzt zur Masse und somit antizyklisch.Konsistenz, das Beibehalten einer festgelegten Strategie, ist ein zentrales Kriterium für langfristigen Erfolg am Kapitalmarkt. Der Algorithmus von Ginmon stellt durch kontinuierliches Rebalancing sicher, dass die zu Beginn gewählte Strategie beibehalten wird.John Bogle, Gründer der heute zweitgrößten Fondsgesellschaft der Welt empfahl: „Halten Sie Kurs - egal was passiert; bleiben Sie auf Ihrem Kurs. Ich habe es zehntausend Mal gesagt und jedes Mal gemeint. Es ist der wichtigste einzelne Investmentrat, den ich Ihnen geben kann.“Der Algorithmus sorgt ebenfalls dafür, dass aus dem mittlerweile überwältigend großen Angebot an ETFs immer die besten Portfoliobausteine ausgewählt und in die Portfolios integriert werden. Damit sind Anleger bei Ginmon

immer optimal investiert. Selbst versierte Anleger und Profis sind von den beschriebenen emotionalen Fallstricken und kognitiven Verzerrungen betroffen. Insbesondere, wenn es um ihr eigenes Geld geht. Immer mehr erfahrene Anleger vertrauen daher auf Ginmon

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