Seit der Finanzkrise hat der Eurokurs gegenüber dem Dollar nachgegeben. Die Mitgliedsstaaten driften in ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit auseinander. Das führt zu einer Zerreißprobe, wie sie die Eurozone noch nicht erlebt hat. - Der Film zeigt, dass der Euro zwar viele Vorteile bringt, dass die Währungsunion aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Es fehlt eine europäische Wirtschaftspolitik. Es ächzt im Gebälk der Währungsunion. Zunächst hatte sich der Euro als Stabilitätsfaktor bewährt. Doch jetzt mehren sich die Alarmsignale: Seit der Finanzkrise hat der Eurokurs gegenüber dem Dollar nachgegeben. Die Mitgliedsstaaten driften in ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit immer weiter auseinander. Das führt zu einer Zerreißprobe, wie sie die Eurozone noch nicht erlebt hat. Noch wehren sich die finanzstärkeren Länder wie Deutschland dagegen, Geld in die Hand zu nehmen, um etwa Griechenland auszuhelfen. Doch der drohende Bankrott muss abgewendet werden, wenn die Eurozone nicht insgesamt unter noch größeren Druck kommen soll. Diese Dokumentation zeigt, dass der Euro viele Erleichterungen und Vorteile gebracht hat, dass die Währungsunion aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Es fehlt eine europäische Wirtschaftspolitik aus einem Guss. Kleinere Länder haben über ihre Verhältnisse gelebt und versäumt, ihre Sozialsysteme, die Arbeitsmärkte und Staatshaushalte in Ordnung zu bringen. Die Defizitländer wie Griechenland, Italien und Portugal stehen vor der Wahl, entweder ihre Schuldenpolitik aufzugeben - oder den Euro.Dienstag, 24. August 2010
Der Euro - Eine Währung in der Krise
Seit der Finanzkrise hat der Eurokurs gegenüber dem Dollar nachgegeben. Die Mitgliedsstaaten driften in ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit auseinander. Das führt zu einer Zerreißprobe, wie sie die Eurozone noch nicht erlebt hat. - Der Film zeigt, dass der Euro zwar viele Vorteile bringt, dass die Währungsunion aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Es fehlt eine europäische Wirtschaftspolitik. Es ächzt im Gebälk der Währungsunion. Zunächst hatte sich der Euro als Stabilitätsfaktor bewährt. Doch jetzt mehren sich die Alarmsignale: Seit der Finanzkrise hat der Eurokurs gegenüber dem Dollar nachgegeben. Die Mitgliedsstaaten driften in ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit immer weiter auseinander. Das führt zu einer Zerreißprobe, wie sie die Eurozone noch nicht erlebt hat. Noch wehren sich die finanzstärkeren Länder wie Deutschland dagegen, Geld in die Hand zu nehmen, um etwa Griechenland auszuhelfen. Doch der drohende Bankrott muss abgewendet werden, wenn die Eurozone nicht insgesamt unter noch größeren Druck kommen soll. Diese Dokumentation zeigt, dass der Euro viele Erleichterungen und Vorteile gebracht hat, dass die Währungsunion aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Es fehlt eine europäische Wirtschaftspolitik aus einem Guss. Kleinere Länder haben über ihre Verhältnisse gelebt und versäumt, ihre Sozialsysteme, die Arbeitsmärkte und Staatshaushalte in Ordnung zu bringen. Die Defizitländer wie Griechenland, Italien und Portugal stehen vor der Wahl, entweder ihre Schuldenpolitik aufzugeben - oder den Euro.