http://www.boerse-go.de/nachricht/Kaufinteresse-fuer-Apples-iPad-deutlich-abgeschwaecht-Apple,a2076663,b227.html
Dienstag, 9. Februar 2010
Kaufinteresse für Apple's iPad deutlich abgeschwächt
Nachdem Apple-Chef Steve Jobs Ende Januar den lang erwarteten Tablet-PC iPad vorgestellt hatte, scheint das Interesse für das neue Wundergerät bereits nachzulassen. Nach einer aktuellen Studie der US-Marktforschungsfirma Retrevo ist die Zahl der Menschen, die zwar an dem iPad interessiert sind, sich aber keinen zulegen würden, nach der Produktvorstellung von 26 Prozent auf 52 Prozent angestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der tatsächlichen Kaufinteressenten von 19 Prozent auf 9 Prozent gesunken. Die Studie macht deutlich, dass Apple mit seinem neuen Gerät mögliche Kaufinteressenten nicht ausreichend überzeugen konnte und viele potentielle Kunden mittlerweile zu dem Entschluss gekommen sind, dass sie keinen iPad brauchen.Der Hauptgrund für den Stimmungswandel ist nach der Studie von Retrevo der zu hohe Preis für das iPad, besonders die 3G-Variante. Marktkenner gehen davon aus, dass nur eine deutliche Preissenkung für den Apple Tablet-PC die Käuferscharen anlocken könnte.
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Google will Facebook und Twitter Konkurenz machen
Der Internet-Konzern Google will seinen E- Maildienst um Funktionen erweitern, die Online-Netzwerke wie Facebook und Twitter populär gemacht haben. Die Nutzer von GMail und Googlemail sollen demnächst auch kleine Botschaften und Status- Meldungen in Echtzeit an ihre Kontakte verschicken und deren Nachrichten beobachten können, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Dabei wolle Google auch seine Video-Plattform YouTube sowie die Foto-Site Picasa in den neuen Dienst einbinden.Der Angriff auf Twitter und Facebook ist vermutlich auch Gegenstand einer Veranstaltung auf dem Google-Campus in Mountain View am Dienstag (Ortszeit), zu dem der Suchmaschinengigant kurzfristig Journalisten und Analysten eingeladen hat. Die schnellen Kurznachrichten sind ein Trend, der die Kommunikation im Internet immer stärker prägt. So wurde der stete Strom der „Updates“ immer wichtiger für die inzwischen rund 400 Millionen Facebook-Nutzer, die so über das Leben ihrer Online-Freunde auf dem Laufenden bleiben. Twitter wuchs 2009 schnell und hat nach neuesten Schätzungen zwischen 25 und 30 Millionen Nutzer – die Zahlen gehen jedoch zum Teil weit auseinander. Google ging bereits auf die Entwicklung ein: Twitter-Nachrichten tauchen inzwischen immer häufiger in Echtzeit bei Suchanfragen auf.
Quelle
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Montag, 8. Februar 2010
Greenspan: US-Konjunkturwachstum vor Abschwung/Aktienrückgänge eine Gefahr
Der frühere Chef der US-Notenbank Alan Greenspan sieht die Erholung der US-Wirtschaft vor einer Verlangsamung und auf schwere Zeiten zusteuern. Er wäre zudem in Sorge, falls der Aktienmarkt seinen jüngsten Abschwung zur Fortsetzung bringt. Der Rückgang der Kurse stelle ein mehr als warnendes Zeichen dar. Es müsse erinnert werden, dass es sich bei Marktwerten und der Werthaltigkeit von Aktien nicht gerade um Papiergewinne handelt. Stattdessen hätten diese Faktoren tiefgreifende Einflüsse auf die wirtschaftlichen Aktivitäten. Die Arbeitslosigkeit dürfte in diesem Jahr bei rund 9-10 Prozent verbleiben. Es sei schwer vorherzusagen, ob der Fall eintritt, dass die Arbeitslosigkeit vor einer baldigen Verringerung steht. Der Kongress könne durch die Verabschiedung von Steuersenkungen für Kleinunternehmen die bislang nützlichste Maßnahme zur Schaffung von Arbeitsplätzen setzen. Dabei handle es sich um einen großen impulsgebenden Faktor. Unternehmen würden aber so lange nicht neue Leute einstellen, bis deren Geschäft nicht entsprechende Aufträge erhält. Das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal habe eine Unterstützung durch den Lagerbestandsaufbau erhalten. Dadurch gebe es einen Anhaltspunkt, dass die US-Wirtschaft Ende 2009 die Munition verschossen hat. Dies bedeute, dass das Wirtschaftswachstum ab nun voraussichtlich an Schwung verliert. im Bereich des Immobilienmarkts hätten die Hauspreise die Talsohle erreicht. Wegen des riesigen Haushaltsdefizits der Regierung von mehr als einer Billion Dollar bedürfe es Steueranhebungen. Im übrigen bedrohe das Defizit das Ansehen der Finanzmärkte des Landes. “Ich habe keine Zweifel darüber, dass dem riesigen Haushaltsdefizit mit Steuersenkungen begegnet werden muss, aber wir können nicht zur Gänze auf die Steuerseite greifen, zumal dadurch das Wirtschaftswachstum wesentlich in Mitleidenschaft gerät. Das Steueraufkommen und die Einnahmen würden dann geringer als erwartet ausfallen”, führte Greenspan gemäß Bloomberg gegenüber NBC weiter aus.
http://www.boerse-go.de/nachricht/Greenspan-US-Konjunkturwachstum-vor-Abschwung-Aktienrueckgaenge-eine-Gefahr,a2074557,b227.html
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Sonntag, 7. Februar 2010
Wird Griechenland ein zweites Lehman-Debakel?
Die Finanzkrise hat eine neue Dimension erreicht. Von Bankenebene ist sie auf Staatsebene vorgerückt. Ein Händler ging am Freitag sogar soweit zu sagen, Griechenland fallen lassen hieße einen Lehman-Tsunami zu wiederholen.Risiko ist wieder „out“, der US-Dollar seit Anfang Dezember und der japanische Yen seit Mitte Januar wieder „in“. Sie werden gekauft, verkauft werden der durch die PIG-Staaten geschwächte Euro und die auf die Rohstoffnachfrage sensibel reagierenden Rohstoffwährungen australischer, kanadischer und neuseeländischer Dollar. Die rohstoffverlinkten Währungen leiden zusätzlich an den ungewöhnlichen chinesischen Maßnahmen zur Straffung der Geldpolitik.Die das Risiko scheuenden Kapitalströme erreichen nach fast zweimonatiger Verzögerung nun auch die Rohstoff- und Aktienmärkte. Trotz Dollar-Rally stieg der S&P 500 zunächst noch um weitere 4% (Anfang Dezember bis 15. Januar), seit Mitte Januar ging es aber dynamisch um 7.3% abwärts.Die Währungsschwankungen könnten als Frühindikator für die kommende Entwicklung der Aktien- und Rohstoffmärkte verstanden werden.
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Wird-Griechenland-ein-zweites-Lehman-Debakel,a2073535.html
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